Unter der Karbonathärte versteht man die Summe der gelösten Salze der Calcium- und Magnesium-Ionen (Hydrogenkarbonate). Gemessen wird sie in °dKH und mmol/l (1 °dKH entspricht 0,36 mmol/l).
Die Karbonathärte spielt in der Aquaristik eine wichtige Rolle. Sie besitzt die Fähigkeit Säuren zu puffern und hilft daher mit, den pH-Wert zu stabilisieren. Einige Fischarten, z.B. Blauaugen (Pseudomugil) und weitere Ährenfischartige, Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes) oder auch Grundelartige (Gobiiformes) benötigen Wasser mit besonders hoher Karbonathärte (10-30 °dGH).