Was sind die Ursachen von Fehlentwicklungen unserer Fische?

Es gibt 61 Antworten in diesem Thema, welches 11.952 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Juni 2014 um 09:46) ist von Garkeen.

  • Hallo zusammen,

    da Tobi nicht der Einzige ist dessen Pfleglinge irgendwie physisch nicht "korrekt" sind,
    wollte ich euch die "Fehlbildungen" meiner Mesonauta insignis nicht vorenthalten und eure Meinungen dazu hören...aber erst mal zur Vorgeschichte:

    Die Elterntiere meiner Flaggen wurden von Wolfgang Staeck im Casiquiare Einzug gefangen und mit nach Deutschland gebracht.
    Roland R. aus Berlin hat sie nachgezogen hat und die 'NZ','' mittlerweile in der ganzen Republik untergebracht. Meine Tiere sind somit 'F1',''.

    Hier mal die Elterntiere:

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    Als Pflegehinweis bekam ich: "...halte sie nicht in allzu hartem Wasser, sonst kriegen sie einen Nasenknick"

    Ich hielt sie über ein Jahr in GH 14, KH 10 und 'PH','' 7,5...bis ich mir einen Teilentsalzer zulegte.
    Das Resultat: 3 von 6 Flaggen hatte einen Nasenknick entwickelt, 3 waren normal entwickelt.

    In einem anderen, auch wirklich sehr kompetenten Forum, stellte ich meine Mesonauta insignis und die unterschiedlichen "Nasen" vor.

    Es entstand eine zwiespältige Diskussion, die im Sande verlief. http://board.raubsalmler.de/viewtopic.php?f=31&t=11259

    Trotzdem bin ich nach wie vor neugierig. Mich würde eure Meinung und Erfahrung dazu interessieren.
    Kann diese Entwicklung der Knicknasen was mit den Wasserwerten zu tun haben oder doch nicht?
    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, vielleicht auch art- und kontinentübergreifend?

    Hier nun Bilder meiner Flaggen:

    ...mit Nasenknick Der Inhalt wird für Gäste unserer Aquarium Community leider nicht angezeigt und steht Dir erst nach Anmeldung zur Verfügung.
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    ...hier ohne Der Inhalt wird für Gäste unserer Aquarium Community leider nicht angezeigt und steht Dir erst nach Anmeldung zur Verfügung.
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    Ich freue mich über eure Antworten, schon mal (dk) für´s Fachsimpeln

    Gruß
    Sascha

    2 Mal editiert, zuletzt von Sascha76 (24. April 2014 um 23:03)

  • Hallo Sascha,

    das sieht nach Rachitis, sprich Vitamin D-Mangel im Jugendalter aus. Bekamen die Tiere Sonnenlicht?

    Man sollte versuchen das Zusammenspiel vieler Freiland-Faktoren im Aquarium nachzubilden. Es sind nicht nur stoffliche Dinge, sondern oft auch prozesshafte Abläufe, die hier eine Rolle spielen. Das Sonnenlicht spielt da meiner Ansicht nach eine entscheidende Rolle. Aquarien in einem Gewächshaus, inklusive sesonal auftretender Algentrübung, sind ideal.

    Auch eine natürliche Verwirbelung des Wassers und der darin gelösten Stoffe (z.B. abgegeben von Herbstlaub und Wurzeln) in unseren eckigen Wasserkästen, ist wichtig, aber schwierig nachzubilden. Ich verbinde z.B. zu diesem Zweck mehrere (zumeist vier) Aquarien, bzw. Gefäße durch Regentonnenauslaufhähne.

    So mal als Anregung.

    Viele Grüße
    Delle

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