Auf das richtige Zierfisch-Futter kommt es an.
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-Joerg- -
17. April 2026 um 16:42 -
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Es wird hier in omnivore (Allesfressende), carnivore/piscivore (Fleisch (Fisch)fressende) und herbivore (Pflanzenfressende) Zierfische unterschieden. Die meisten Fischarten ernähren sich sicherlich omnivor, das heißt, sie nehmen in der Natur unterschiedliche Nahrung auf, die teils von tierischem und teils pflanzlichem Ursprung ist.
Auch sich carnivor ernährende Zierfische, nehmen in der Natur pflanzliche Nahrung auf. Sei es durch die Pflanzenkost im Darm der erbeuteten Fische, oder auch als zusätzliche Nahrung (zb. Früchte und Samen die ins Wasser fallen, oder auch Algen). Auch mit den Algenpolstern, die wegen der vielen Kleintiere die sich darin befinden gefressen werden, wird ja pflanzliche Nahrung zu einem Teil aufgenommen.
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Der Darm ist bei den verschiedenen Fischarten daher unterschiedlich aufgebaut. So besitzen Pflanzenfresser einen längeren Darm, damit die Nahrungsbestandteile und Nährstoffe Zeit haben sich aufzuspalten. Raubfische dagegen haben einen eher kurzen Darm. Die Fischarten zwischen diesen zwei eher spezialisierten Formen der Nahrungsaufnahme, haben von Art zu Art unterschiedliche Längen des Darms. Dem Anspruch der einzelnen Zierfischarten muss man im Aquarium so gut es geht gerecht werden und daher wissen, welche Nahrung die gehaltenen Fische bevorzugt zu sich nehmen.
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Im Handel gibt es unterschiedliche Kunstfuttersorten als Flockenfutter, Futtersticks- und Pellets oder Granulat, die für die meisten Fischarten gut zur Fütterung geeignet sind und alle essentiellen Nahrungsbestandteile beinhalten. Daneben kann man je nach Art und deren Futteranspruch gefrorene oder auch FD Futtertiere wie Artemia salina, weiße und schwarze Mückenlarven, Mysis, Cyclops, Shrimps, Daphnia usw. füttern. Ebenso auch Lebendfutter das man durchaus auch selber züchten kann. Leider haben die wenigsten Aquarianer heute noch die Möglichkeit selber tümpeln zu gehen, so das man auf käufliches Lebendfutter, Futtertierzuchten oder Frostfutter ausweichen muss. Gutes Frostfutter, steht aber was den Nährwert angeht, dem Lebendfutter in nichts nach, vor allem nicht wenn es richtig eingefroren wurde und die eingefrorennen Futtertiere von Guter Qualität waren. Nur die Eigenbewegung der Futtertiere fehlt hier natürlich. Neben den Wasserparametern ist die richtige Ernährung essentiell für die erfolgreiche Pflege von allen Fischarten die im Aquarium gepflegt werden.
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Eine Futterpause bei erwachsenen gut genährte Fischen schadet meist auch nicht und hilft mit, die Fische gesund und bei Kondination zu halten. Für Fragen und Anregungen so wie eigene Erfahrungen zum Thema Fütterung von Zierfischen, hält das Vivaristik Forum hier einen eigenen Forenbereich mit dem Titel - Fisch-Futter und die passenden Futtertiere bereit.