Beiträge von Fluffy Dog

    Hallo an alle! An dieser Stelle möchte ich das neue Produkttestfroum einweihen und euch besagten Wassertestkoffer einmal näher vorstellen, damit ihr einen Einblick habt der weiter als bis zur Verpackung reicht.^^ Im Laden liegt der Preis bei 39,99€, Amazon hat Angebote ab 37,95€ (Versand nicht mit eingerechnet). Bitte beachten: Es gibt verschiedene Ausführungen des kleinen Testkoffers, einen mit NH4+/ NH³, eine ältere Version in der der Fe-Test nicht dabei ist, etc. Diese unterscheiden sich alllerdings nur in den vorhandenen Testreagenzien und der Anzahl an Plätzen im Koffer, in denen die Reagenzien verstaut werden können. Vorab möchte ich auch noch erwähnen, dass ich mich lediglich auf die Qualität der Verarbeitung, Benutzerfreundlichkeit, Umweltaspekte u.ä. beziehe, da ich (noch) nicht das nötige Wissen sowie die erforderlichen Mittel habe, um die Testchemikalien auf ihre Genauigkeit zu überprüfen.

    Der Inhalt:

    7 Testreagenzien: pH 3,0 bis 10,0; KH; NO² (zwei verschiedene Reagenzien); NO³ (ebenfalls zwei verschiedene, davon eines Pulver) und Fe

    3 Testggefäße (Glas) mit Deckel

    ein höheres Gefäß aus Plastik, mit Markierungen für 5, 10, 15 und 20ml

    eine Futterspritze mit Markierungen von 1 - 6ml (mit Zwischenschritten)

    ein Dosierlöffel für die Pulverreagenzien

    ein Komparatorblock

    ein kleines Farbkartenbuch

    eine Tabelle, mit der man den CO²-Gehalt des Wassers ermitteln kann

    ein Block mit Tabellen, auf denen man die gemessenen Werte festhalten kann

    eine Anleitung ;)

    Zur Nutzung:

    In dem Testkoffer sind Reagenzien in Tropfen- sowie Pulverform vorhanden. Den meisten dürfte dieses Testprinzip bekannt vorkommen: Je nach Test wird zu einer bestimmten Wassermenge eine bestimmte Anzahl an Tropfen (oder auch Löffeln) gegeben. Die Farbe die Wasserprobe wird dann mit der Farbkarte verglichen: Das Feld, dem die Farbe der Probe am nächsten kommt, markiert den gesuchten Wert. Manche Tests kann man sofort ablesen, einige müssen sich erst noch ausfärben und wieder andere werden dosiert, bis eine gewünschte Reaktion stattfindet. Welcher Test wie abläuft ist ausführlich in der Anleitung beschrieben, zusätzlich steht auf jeder Farbkarte eine Kurzanleitung.

    Kommen wir zur ersten Besonderheit bei diesem Testkoffer. Manche Aquarianer pflegen Schützlinge, die in freier Wildbahn im Schwarzwasser leben und als verantwortungsbewusste Pfleger bilden sie diese Verhältnisse nach. Versucht man nun die Farbe der Probe mit der der Farbkarte zu vergleichen, hat diese nicht den gleichen Farbton, da das Wasser ja gefärbt ist. Die Entwickler von JBL haben dafür eine Lösung bereitgestellt: Anstatt ein einzelnes Testgefäß mit der gefärbten Wasserprobe zu benutzen, wird ein zweites nur mit Wasser aus dem Aquarium gefüllt. Dieses wird in die obere Aussparung im Komparatorblock gesetzt, die gefärbte Probe darunter. Oben erkennt man an der Einkerbung des Komparatorblocks, in der praktischerweise der Wert lesbar ist, auf dem der Block momentan steht. Schaut man nun von oben duch die Proben hindurch, gleicht die Probe mit reinem Aquarienwasser den Unterschied zur Farbkarte wieder aus.

    Wer sich die Farbkarte wiederum genauer ansieht wird feststellen, dass in dem Buch mehr Tests aufgeführt sind, als Reagenzien in dem Koffer vorhanden sind. Zusätzlich sind folgende Tests aufgeführt: pH 6,0 - 7,6; pH 7,4 - 9,0; NH4 ; PO4 sensitive; SiO² ; O² ; Cu; PO4 Koi sowie die Farbumschläge Mg+Ca, Ca und GH. Dieser Aspekt dürfte für alle, die etwas aufs Geld achten müssen interessant sein, denn: Wer die aufgelisteten Tests irgendwann einmal brauchen sollte, muss ich nicht den ganzen Test kaufen, sondern kann auf die preiswerteren Nachfüllpackungen zurückgreifen. Zwar sind diese Tests nicht in der ausführlichen Anleitung aufgeführt, wen das allerdings ernsthaft stören sollte, der kann sich die entsprechende Anleitung auf der offiziellen Seite von JBL runterladen (oder die Kurzanleitung auf der Farbkarte zurate ziehen).

    Einige von euch sind auf ihrer Suche nach einem Wassertestset vielleicht auch auf den goßen Testkoffer von JBL gestoßen, haben diesen aber aufgrund des hohen Preises - 90€ in der Regel - erst gar nicht richtig in Erwägung gezogen. Für euch eine gute Nachricht: Die Farbkarte des kleinen Koffers beinhaltet alle Tests, die im großen Koffer (der normalen, nicht der Marin, Koi oder Proscape Ausführung)vorhanden sind. Wer also die vielen unterschiedlichen Tests nicht sofort braucht, kann diese bei Bedarf oder wenn das Geld es zulässt als Auffüllpackungen nachkaufen. Dann muss man lediglich einen Aufbewahrungsort organisieren, denn für alle Tests ist der Koffer zu klein.

    In meiner Ausführung des Koffers waren zwei Plätze für Reagenzien nicht belegt. Persönlich finde ich das nicht schlecht, da ich so die Werte die ich testen möchte auf meinen Aquarientyp abstimmen oder die Tests, die ich besonders häufig nutze schonmal auf Vorrat anschaffen kann. Beispiel: Ich pflege Fische, die einen eher sauren PH-Wert schätzen. Um letzteren genauer zu bestimmen (der vorhandene pH Test ist eher eine grobe Einschätzung), habe ich mir also noch den pH Test im Bereich 6,0 bis 7,6 als Nachfüllpackung gekauft. Jemand der Malawis pflegt, wird aber eher den pH Test 7,4 bis 9,0 gebrauchen können. Mit den zwei Reserveplätzen ist das Testangebot demnach flexibel.

    Die CO²-Tabelle gibt natürlich nur einen Schätzwert an, allerdings wird darauf in der Anleitung auch hingewiesen. Ebenso wird erwähnt, dass die Tabelle nicht zurate gezogen werden sollte, wenn

    pH ändernde Mittel ins Aquarium gegeben werden. Das Ablesen ist einfach: Man misst die KH und den PH-Wert. Dann sucht man sich die entsprechende Zeile und Spalte in der Tabelle und hat seinen CO2-Wert. Der Bereich in dem die Pflanzen gut wachsen und kein Nachteil für die Bewohner besteht ist grün markiert. Ich muss jedoch erwähnen, dass die Tabelle nicht sonderlich genau ist: Die KH wird in Zweierschritten von 2

    bis 16 angegeben, der pH Wert in 0,2er Schritten von 6,4 bis 8,0. Die Werte von einem Feld zum nächsten unterscheiden sich teilweise deutlich, wer also ganz sicher sein will sucht sich im Internet besser eine genauere Tabelle. Eine andere möglichkeit wääre ein CO2 Direkttest, aber achtung! Der Direkttest ist nicht auf der Farbkarte im Koffer!

    Auch die Tabellen zum Eintragen deR Wasserwerte sollen nicht unerwähnt bleiben. Insgesamt sind fünf von den ausklappbaren Blättern in dem Block. Jedes davon in einer anderen Sprache: Deutsch, Französisch, Englisch, Holländisch und Italienisch. Da die Bezeichnungen für die Elemente aber International sind, sollten auch die anderssprachigen Blätter für uns nutzbar sein. Sind die Seiten einmal aufgebraucht, kann man sie sich wie die Anleitungen auf der Seite von JBL herunterladen. Außer den bereits angesprochenen Tests wird noch danach gefragt, welcher Tag und wie viel Uhr es ist; der Ort und welches Aquarium gemessen wird spielt eine Rolle; sowie nach der Temperatur gefragt wird. Außerdem ist eine Zeile für die Leitfähigkeit und eine für die Salinität bei 25°C reserviert. Desweiteren sind die Werte in vier Bereiche unterteilt: Die Basismessung, die immer durchgeführt wird; Messungen, die bei Fischsterben oder anhaltenden gesundheitlichen Problemen durchgeführt werden sollten; Messungen, die eine Rolle bei Algen u. Pflanzenwuchs spielen; sowie einigen Messungen, die nur bei Meerwasser notwendig sind. Desweiteren sind Sollwerte für Süßwasser, Meerwasser und Teiche angegeben. Meiner Meinung nach sind die aber eher zur groben Orientierung für Anfänger gedacht. Die alten Hasen haben wohl ihre eigene Vostellung von den Werten. ;) Dreht man das Blatt herum, sieht man zwei Tabellen: Eine für den Fall, das die gemessenen Werte unter dem Sollwert liegen, eine falls sie zu hoch sind. Beide sind wiederum in die drei Bereiche Süßwasser, Meerwasser und Teich unterteilt. Dort werden Abhilfemaßnahmen aufgelistet um die Werte in den Griff zu kriegen. Hier werden natürlich die Produkte von JBL aufgeführt, aber es wäre ein bisschen viel verlangt, dass sie die Konkurrenz miterwähnen würden.

    Die Qualität:

    Der Kunststoffkoffer wird als robust und feuchtigkeitsresistent beschrieben. Das stimmt, unter Wasser tauchen würde ich ihn allerdings nicht. ;) Da er außerdem nicht allzu groß ist, ist er desweiteren platzsparend. Die Farbkarten sind wie ein Ringbuch zusammengefasst, wenn man grob damit umgeht könnten sich irgendwann einzelne Seiten lösen, da der Ring nur aus dünnem Plastik ist. Die Karten und die CO²-Tabelle sind beide beschichtet, wenn ein Testgefäß einmal umkippt passiert also nichts. Nur wenn Wasser an den Rand der Karten oder der Tabelle gelangt kann dieses einziehen, es trocknet aber auch wieder ohne große Rückstände zu hinterlassen. Die Tabellen für die Werte sind nicht beschichtet, da man ja auch noch darauf schreiben können muss. Sie sind aber auch nicht ganz so wasseranfällig wie normales Papier. Weder das Plastikgefäß, noch die Testgläschen weisen nach der 15. Benutzung auch nur die geringsten Spuren von Verfärbung auf (ich spüle immer gründlich nach dem Testen, wie es mit Verfärbung bei nichtauswaschen steht weiß ich nicht). Die kleinen Gefäße sind zwar aus Glas, aber trotzdem stabil. Mir ist es schon mehrmals passiert, dass mir eines von ihnen beim waschen aus der Hand geflutscht ist, aber keines ist zerbrochen oder gesprungen. Die Deckel sind aus Plastik und innen mit einer Art dünnem

    Schaumstoff versehen. Sie halten auch bei starkem schütteln dicht. Die Messkala des Plastikgefäßes ist nach wie vor klar und deutlich, die Markierungen auf der Spritze sind leider deutlich angegriffen. Der Dosierlöffel ist

    zwar nicht außerordentlich dünn, allerdings sollte man trotzdem nicht zu grob mit ihm umgehen, da er in der Mitte brechen könnte. Der

    Komparatorblock ist aus Plastik, hat aber eine sehr stabile Form und sollte bei normalem Gebrauch nicht kaputt gehen.

    Fazit:

    Kauft man sich alle Tests einzeln, zahlt man deutlich mehr, hat jede Menge doppelten Kleinkram und Verpackungsmüll. Die Qualität der Sachen stimmt und die Möglichkeit sein Testspektrum kostengünstig und wieder unter Vermeidung zusätzlicher Kleinteile und Verpackungen zu erweitern sprechen meiner Meinung nach für sich. Dazu kommt noch die einfache Handhabung sowie das Komparatorsystem, dass ich bisher nur von JBL kenne. Dafür gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung!

    Hey Delle,

    recht hast du.... Ich werde morgen mal in Ruhe die alten Fotos raussuchen und dann versuchen, die bisherige Entwicklung festzuhalten. Sie lief nicht ganz so, wie ich mir das erhofft hatte.

    Liebe Grüße, Caro

    Hi Piddi,

    der Verkäufer hat ganz recht. Das Harz dehnt sich beim Kontakt mit der Regenerationsflüssigkeit aus. Manchmal backt das Harz auch relativ fest zusammen, da macht es Sinn einmal Rückzuspülen und so das verdichtete Harz wieder aufzulockern. Bei zu starker Verdichtung kommt das Wasser nämlich nicht mehr in Kontakt mit dem kompletten Harz.

    Wenn mein VE anfängt erschöpft zu sein lockere ich die Harze gründlich auf. Damit kann ich dann noch gut ein paar Wochen rauszögern bis zum regenerieren.

    Aber ich hab ne kleine Frage... Warum hast du dir denn jetzt auch noch den schwach basischen Ani gekauft? LF von nur 4µS ist doch der Hammer.

    Und wo ich es gerade sehe... du hast Leitwert geschrieben. Das ist völliger Blödsinn, denn das was du misst ist die elektrische Leitfähigkeit. (LF) Und die korrekte EInheit dafür ist µS/cm (sprich mykrosiemens pro Zentimeter). Ein Leitwert ist einfach nur irgendein Wert nach dem du dich richtest - zBsp. pH Wert 6,0 bei Fischen die einen sauren pH Wert schätzen.

    Liebe Grüße, Caro

    Hallöchen,

    wenn ich mich da mal einklinken darf... Das das Harz stark sauer bzw stark alkalisch ist hat mit dem pH Wert des Wasser das dabei rumkommt direkt erstmal wenig zu tun. Praktisch zieht das stark saure Harz ALLES an Kationen aus dem Wasser, also Ca,K, Mg etc pp. und tauscht sie gegen H+ Ionen.

    Ein schwach basisches Harz zieht einen großen Teil der Anionen raus, aber eben nicht alle - unter anderem auch keine Kohlensäure die im Kationenaustauscher massig entsteht. Weil aber das Ca als Teil des Kalks und damit des pH Puffersystems fehlt, fällt der pH Wert ganz ungeniert in in den sauren Bereich.

    Stark basisches Harz dagegen tauscht ALLE Anionen gegen OH- Ionen aus. Nehmen wir das mit den H+ Ionen zusammen bekommen wir H2O - chemisch reines Wasser. Dessen pH wert liegt bei 7 und somit erklärt sich der pH Wert deines aufbereiteten Wassers. Praktisch dürfte dieser dennoch in den schwach sauren Bereich um 6,5 fallen, da CO2 auch in der Luft vorhanden ist und dank des chemischen Gradienten auch ins Wasser übergeht bis die Konzentration angegelichen ist.

    Mit Salzsäure zu regenerieren ist sicherlich nicht die angenehmste aller Erfahrungen, jedoch sind die Verdünnungsraten mit welchen gearbeitet wird vergleichsweise harmlos. Wenn man es so macht wie ich und hochkonzentrierte Säure verdünnt um sie zu verwenden (ist billiger) sieht die ganze Geschichte natürlich schon weit weniger witzig aus. Aber auch da ist bisher dank vorkehrungsmaßnahmen bisher nie etwas passiert.

    Liebe Grüße, Caro

    Hallöchen,

    Sooo, erstmal: Danke Frank für das Video, wenn ich später ein bisschen Zeit habe schaue ich es mir unbedingt an. :) Und Malte, Babies sind immer toll. aber die Buntbarsche sind was ganz besonderes für mich. Da freue ich mich immer doppelt wenn die sich entscheiden Eltern zu werden.

    Jetzt leider die schlechten Neuigkeiten: Gestern waren über nacht auf einmal 95% des Geleges weg. Ich hab nur noch vereinzelte Larven gesehen. Nachdem ich ein kleines Becken organisiert hatte, waren es nur noch zwei. :/ Diese beiden schwimmen jetzt in einem Netzeinhängekasten. Mal schauen ob ich zumindest bei den beiden die Aufzucht hinbekomme.

    Sie bekommen regelmäßig Artemien und Staubfutter, ein paar Schnecken hab ich auch in den Kasten gesetzt um Gammelfutter vorzubeugen. Ich bin mir ncht hundertprozentig sicher ob sie auch tatsächlich fressen, aber da sie noch leben stehen die Chancen wohl gut.

    Mittlerweile schwimmen beide schon wie die großen, vorher schien bei einem die Schwimmblase noch nicht ganz so zu wollen wie er. Nach dem hochschwimmen ist er immer wieder langsam nach unten geschwebt. Aber das hat sich gegeben. :)

    Liebe Grüße, Caro

    Hallo Malte,

    Vielen Dank für deine Antwort. Irgendwo hab ich glaube ich noch eine Futterdose mit Krümeln drin... mal schauen ob ich die noch kleiner bekomme. Und die Artemias werde ich trotzde nochmal anbieten, vielleicht werden sie ja dann gefressen. Der Tipp mit den Fadenalgen ist super - ich habe eben ein Becken davon befreit und wollte sie eigentlich wegtun. Aber jetzt werde ich sie in das große Becken legen. Zum verstecen sind die bestimmt auch nicht schlecht.

    Gut, dann bleiben die Buntbarsche und Babies wo sie sind. Eventuell fange ich die Salmler raus und setze die in das andere Becken, dann können sie die Kleinen auch nicht fressen.

    Liebe Grüße, Caro

    PS: Die hüpfende Wolke fängt immer mehr an zu schwimmen und löst sich schon fast vom Boden. Die Eltern kümmern sich vorbildlich um den Sack Flöhe.

    Hallo ihr Lieben!

    Schämen sollte ich mich, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen. Ich hoffe mal, dass ich nach all der Zeit immer noch um eure Hilfe bitten kann. Die Zeit im Studium ist halt knapp und so sind andere Dinge als die Aquaristik in den Fokus gerückt. Tatsächlich habe ich aber gerade ein bisschen Luft und kann mich somit nochmal meinen Fischen widmen - welche selbstverständlich immer noch bei mir schwimmen!

    Meine Laetacaras haben mir ein kleines Geschenk gemacht nachdem ich aus Österreich zurück war, sie pflegen einen ganzen Haufen Larven. Die fangen schon das hüpfen an, werden also sicherlich bald freischwimmen. Deswegen habe ich direkt mal Artemias angesetzt. Allerdings habe ich mich früher schon gefragt, ob die Jungfische diese tatsächlich fressen. Ich hatte die gespülten Artemias mit einer Futterspritze direkt zu den Jungfischen gebracht, aber nicht den Eindruck gehabt, dass diese nach den Artemien geschnappt hätten.

    Deswegen hätte ich eine Frage an alle, die vielleicht auch schon einmal Zwergbuntbarsche großgezogen haben: Was habt ihr als Futter gegeben in der ersten Zeit? Ich habe gelesen, dass es von Hobby das Artemiafutter Liquizell gibt, welches man wohl auch Jungfischen anbieten kann. Andere Firmen bieten auch Feinstfutter für kleine Aquarienfische an... Habt ihr damit schonmal gearbeitet?

    Außerdem frage ich mich, ob es irgendwie möglich/ klüger wäre, die Elterntiere samt Jungfische in ein anderes, kleines Becken umzusetzen um gezielter füttern zu können und zu verhindern, dass zum Beispiel die Salmler die Jungfische dezimieren.

    Ich freue mich auf eure Antworten und werde sicherlich berichten, wie es mit den Jungfischen weitergeht.

    Liebe Grüße, Caro

    Hallo ihr Lieben,

    Vielen Dank für eure Antworten! Anhand von denen hab ich mir die Schränke nochmal angeschaut. Angefangen gäbe ich mit den Auflageflächen. Vor allem der Schrank steht sehr sicher, bin auf dem Boden gelegen und habe (neugierig von den Katzen beäugt) alle 4 Auflageflächen angeschaut. Da ist alles am Boden wie es sein sollte.

    Danach habe ich versucht sie seitlich ins Wackeln zu bringen. Beim Schrank: keine Chance, bei der Kommode minimal. Regalböden haben sie jeweils drin, ich würde da aber keinen Filter reinstellen. Da müsste man zu viel umbauen und am Ende schimmelt es doch nur.... dann lieber außen daneben einen Filter, das wäre am einfachsten.

    Der Schrank hat übrigens kein Durchgehendes Stauraumfach, sondern nur die beiden Türen links sind zusammen. Zwischen der großen und der kleinen Kammer ist nochmal ein massives senkrechtes Brett eingelassen. Dafür ist die Rückwand wie so häufig nur ein dünnes Brettchen.

    Ich werde mein Schatzi mal fragen, ob er sich vorstellen könnte den Schrank zu verstärken. Denke aber das ist kein Problem.

    Liebe Grüße, Caro

    Hallo ihr Lieben,

    Das Aquaristik-Fieber hat wieder zugeschlagen. Dieses Mal bei meinem Freund. er hat mir nämlich bei meinem neuen Aquariendeckel geholfen, und wie der fertig war schauen wir uns zufrieden das Aquarium an... und plötzlich sagt er: „Also irgendwie hätte ich ja schon Lust auf ein Aquarium. Aber nicht so ein Spielzeug wie deins... ein richtig großes!“

    Das Spielzeug hab ich ihm in der Sekunde mal verziehen. Zuerst wollte er ein 200x100x80cm Becken haben, allerdings hat er sich wegen Bedenken bezüglich der Statik (unter dem Raum wo das Becken geplant war ist ein Keller, die Decke aber eigentlich massiv Beton) davon wieder abgewendet. Außerdem ist der Raum nicht gerade einer in dem sich das alltägliche Leben abspielt.

    Im Wohnzimmer wiederum hat er zwei massive Schränke/ Kommoden stehen, die ich theoretisch als stabil genug für einen Aquarium Unterbau einschätzen würde... aber dazu würde ich mir gerne noch ein paar Meinungen einholen. (V:

    Die Kommode hat eine Länge von 120cm und eine Tiefe von 50cm zu bieten, der Schrank ist sogar 170cm lang und ebenfalls 50cm tief. Da müssen wir aber noch schauen, ob man den oberen Schrankteil abnehmen kann.

    Geplant wäre ein Südamerika Gesellschaftsbecken mit Skalaren. Was meint ihr, könnte das gut gehen?

    Liebe Grüße, Caro