Beiträge von Esox

    Hallo zusammen,

    bei mir schwimmen nun seit einiger Zeit schon Axolotl.


    WIe konnte das passieren, mir einem Verfechter des afrikanischen Grabenbruchs? :D


    Wie so oft wie die Jungfrau zum Kinde. Mein Enkel wünschte sich schon länger diese putzigen Minidrachen und so nahm die Sache ihren Lauf.

    Da die ersten beiden Tiere, ein vermeintliches Pärchen, erst so 8-10 cm maßen, entschieden wir uns für Anfang für ein 80er Becken. Das sollte für Anfang reichen, dachte ich.

    EIn geschätztes halbes oder dreiviertel Jahr später waren die beiden bei 15-18 cm und laichten das erste mal ab. =O Daraus wurde aber noch nichts.

    Es folgte eine Heiswetterlage und das ist für diese Tiere gar nicht gut. Sie stammen ja aus einem kühlen Mexikanischen Bergsee wo nur selten Temperaturen jenseits der 20 Grad herrschen.

    Aus diesem Grund mussten die Tiere in den Keller umziehen wo ich für solche Fälle ein knapp 400 Liter fassenden Behälter habe. Nachdem die Temperaturen sich wieder normalisiert hatten zogen

    die Tiere wieder in ihr Aquarium, laichten allerdings am letzten Tag des Kelleraufenthalts erneut ab. Aus diesem Gelege sind drei Jungtiere immer noch bei uns und mittlerweile 15-18 cm groß. Die Eltern sind deutlich über 20 cm inzwischen.

    Bevor jetzt jemand entsetzt denkt wie kann man nur 5 so große Tiere in 112 Liter sperren?

    Dem ist natürlich nicht so. Eine ganze Zeit lang war der 400 Liter Behälter ein gutes Heim für die 5. In diesen Tagen wird ein 180 cm langes Aquarium für die Gruppe hergerichtet.


    Alles in allem eine gute Alternative und tolle Abwechselung im Bereich Aquaristik. Ich schau sie mir gerne an, mal was anderes als Fische. :)


    Gruß, Christian

    Hallo Jörg,

    Die Paarfindung kann sich bei dieser Art tatsächlich manchmal schwierig gestalten. Am einfachsten ist immer eine kleine Gruppe halbstarke miteinander aufwachsen zu lassen. Keine Garantie aber recht hohe Erfolgschancen.

    Aber es stimmt, wenn die sich nicht mögen können die echt rabiat sein. Hab schon erlebt wie ein Männchen sein Weibchen in der Schnecke mit Sand begraben hat.

    Und Wehrhaft sind die auch, bei nem Bekannten haben die ausgewachsenen Cyphotilapia frontosa von unten in die Bäuche gebissen wenn die zu gemächlich über die Schneckenhäuser geschwommen sind. Witziges Schauspiel.


    Gruß, Christian

    Hallo Jörg,

    Meine absoluten Favoriten unter den Schneckis.

    Es gibt bei denen eine kleine und eine größere Standortvariante. In dem zweiten Video sind die großen.

    Ich hatte die kleineren. Bei denen sind wenn sie älter werden die Flossenspitzen bei den Männchen lang ausgezogen, ahnlich wie bei der Prinzessin von Burundi. Sieht toll aus.


    Gruß, Christian

    Hallo zusammen,

    @Jörg

    Ja, mit den Synodontis polli White muss ich mich noch näher befassen. Da werde ich in Kürze den nächsten Versuch starten.

    @alex

    Da schließe ich mich an was die Beckengröße betrifft. Kleiner sollte es aber nicht sein.

    Sind übrigens sehr gesellige Tiere die sich in einer größeren Gruppe wohler fühlen.


    Gruß, Christian

    Hallo nochmal,

    desweiteren hatte ich immer wieder mal Synodontis multipunctatus Nachkommen. Nur würde ich da nicht von gezielter Zucht sprechen. Es waren halt immer mal wieder ein paar in den Mäulern der Cichliden dabei. Trotzdem natürlich nicht weniger interessant auch dieses Kuckusverhalten beobachten zu dürfen. Diese Art pflege ich allerdings schon lange nicht mehr.

    Dann habe ich noch Synodontis polli White. Auch hier ist die Zucht an sich kein Problem. Bisher gelang mir aber die Aufzucht leider noch nicht. Ob es am Futter oder am Wasser liegt muss ich noch herausfinden.


    Gruß, Christian

    Hallo zusammen,

    Synodontis lucipinnis hab ich schon über 20 Jahre im Bestand. Ich habe mir damals 6 Jungfische gekauft und habe heute noch deren Nachkommen. Angefangen hat die Zucht eher zufällig. Eines Tages entdeckte ich zwei schon 1 bis 1,5 cm große Junge zwischen Juwelrückwand und Rückscheibe. Die Rückwand war nur punktuell mit Silikon fixiert und somit gab es etwas Platz dahinter. Dadurch vergrößerte sich die Gruppe im Laufe der Zeit auf ca 15 Tiere.

    Dann bin ich irgendwann im Netz auf eine Methode gestoßen mit der ich heute noch gezielt und mit Erfolg züchte.

    Ich nehme eine Glasschüssel und befülle sie zu drei viertel mit Glasmurmeln. Darauf stülpe ich dann einen Tonblumentopf mit einem Loch im Boden. Darin laichen die Welse und nach ein bis zwei Tagen überführe ich das ganze in ein Aufzuchtbecken. Dort schlüpfen dann die Jungen und man kann sie problemlos aufziehen.


    Gruß, Christian